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Lerne Spanisch in Guatemala

Farbenfrohe und lebhafte Märkte, abenteuerliche Busreisen, faszinierende Maya-Ruinen in den Tiefen des Dschungels und beeindruckende, hoch aufragende Vulkane; Guatemala ist eine spannende und abwechslungsreiche Destination, die nur darauf wartet, entdeckt zu werden. Die Landschaften ausserhalb der grösseren Orte sind relativ unberührt und bieten einen tollen Mix aus Urwäldern, Hochland, Höhlen, Vulkanen und einer wunderschönen Küste.

Die Schönheit Guatemalas lässt seine turbulente Geschichte vergessen, in denen das Land unter Militärputschen und Bürgerkrieg gelitten hat, der 1996 endete. Seitdem hat Guatemala ein signifikantes ökonomisches Wachstum erlebt, besonders geprägt durch den sich entwickelnden Tourismus. Die freundlichen Einwohner, gut erhaltene koloniale Reliquien, Maya-Ruinen und die atemberaubende Flora und Fauna bieten ein einmaliges Ambiente für eine Reise.

Ein wesentliches Erlebnis ist es, das Land per Bus zu bereisen in den sogenannten "Chicken Buses", den meistens kleinen lokalen Bussen oder ausrangierten Schulbussen aus den USA. Besondere Orte in Guatemala sind die Stadt Antigua mit ihren Vulkanen, das paradiesische Semuc Champey, ein stufenartig aufgebautes Netz natürlicher Pools mit dem darunter verlaufenden unterirdischen Fluss, und der See Atitlan.

Das guatemaltekische Spanisch ist sehr klar und deutlich zu verstehen, so dass Sprachanfänger sich schnell zurecht finden. Dies macht es einfacher, mit den Einwohnern zu kommunizieren und so in seiner Freizeit die neuen Sprachkenntnisse anzuwenden und sich der Kultur Guatemalas weiter anzunähern.

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Spanisch lernen in

Guatemala - Reiseführer


Schweiz/Deutschland/Österreich: Für einen Aufenthalt in Guatemala von weniger als 90 Tagen benötigst du kein Visum. Es genügt ein Reisepass, welcher mindestens sechs Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig ist, und ein Retour- oder Weiterreiseticket.

Da sich die Bestimmungen jederzeit ändern können, raten wir dir, dich zusätzlich auch bei deiner zuständigen Botschaft oder auf igm.gob.gt zu informieren. Weitere Reisehinweise findest du auf der Webseite des EDA, des Auswärtigen Amtes oder des BMEIA

Hinweis: Diese Information gilt nur für Bürger mit einem europäischen Pass. Für andere Nationalitäten, wende dich bitte an das entsprechende Konsulat.

Sicherheit
Guatemala zählt zu den Ländern mit der höchsten Kriminalitätsrate in Lateinamerika. Die Gewaltbereitschaft ist extrem hoch. Du solltest dich unbedingt über die aktuelle Sicherheitslage informieren, bevor du eine Sprachreise oder ein Flugticket buchst.

Die Sicherheitslage ist zeitlichen Änderungen unterworfen. Wir empfehlen dir daher, dich auf der Internetseite des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland, beim Eidgenössischen Departement für ausländische Angelegenheiten oder beim Aussenministerium der Republik Österreich aktuell zu informieren.

Gesundheit
In Guatemala sind nur die privaten Kliniken zu empfehlen. Ansonsten ist die medizinische Versorgung mangelhaft. Man sollte vor seiner Abreise eine Reisekrankenversicherung mit Reiserückholversicherung abschliessen. Um Magenbeschwerden zu verhindern, solltest du kein Leitungswasser trinken und wenn immer möglich auf Eiswürfel verzichten. Achte bei den Lebensmitteln darauf, dass sie gut gekocht sind. Folgende Impfungen werden empfohlen: Diphtherie, Tetanus, Hepatitis A, Gelbfieber (in einigen Gebieten). Ein Malariarisiko existiert in einigen Gebieten. Wir schlagen vor, dich bei einem Reisemediziner beraten zu lassen.

Für weitere allgemeine Informationen rund um die Gesundheit empfehlen wir Safetravel.ch sowie Fit-for-travel.de.

Währung: Guatemaltekischer Quetzal (GTQ)
Das Preisniveau in Guatemala zählt zu einem der niedrigsten in Lateinamerika. Fast alle Produkte des täglichen Gebrauchs lassen sich für einen Bruchteil der westeuropäischen Preise kaufen. In einzelnen Touristenregionen, besonders bei den alten Maya-Städten, kann es durchaus vorkommen, dass man für alles das Doppelte bezahlt.

Trinkgeld / Propina: 10% werden erwartet (das Personal ist darauf angewiesen)

Auf der Seite numbeo findest du mehr Information über die Lebenshaltungskosten in Guatemala.

Öffentlicher Verkehr
In Guatemala reist man hauptsächlich mit Bussen. Du solltest Verspätungen und Pannen in deinen Reiseplänen berücksichtigen. Häufig sind die Busse alt und die Strassen holprig. Vor Überlandfahrten in der Nacht wird abgeraten, da es häufiger zu Unfällen und Überfällen kommt.

Stromspannung & Steckdosen
120 V (wie in den USA)
Japanischer Stecker mit zwei senkrechten flachen Metallstiften
Amerikanischer Stecker mit zwei senkrechten flachen Metallstiften und einem runden Metallstift unten in der Mitte

Kultur
Das spanische Kulturerbe kommt hauptsächlich in der offiziellen Sprache und den Gebäuden zum Ausdruck. In der ehemaligen Hauptstadt Antigua findet man auch heute noch viele gut erhaltene Kolonialbauten. Im vielfältigen Kunsthandwerk Guatemalas tritt die Kultur der Mayas zu Tage. Die bunt gemusterten Stoffe, Schmuck- und Keramikarbeiten sind in indigenen Designs gestaltet.

Geschichte
Guatemala war bis ins 16. Jahrhundert das Zentrum der Maya-Zivilisation. 1523 wurde das Gebiet vollständig von den Spaniern erobert. Bis ins Jahr 1821 wurde Guatemala von der spanischen Krone regiert. Nach dem erfolgreichen Unabhängigkeitskampf trat Guatemala der zentralamerikanischen Föderation bei, bevor das Land 1840 ein unabhängiger Staat wurde. In der Folgezeit regierten vorwiegend autoritäre Herrscher, sogenannte Caudillos, das Land. Um die Jahrhundertwende wurde Guatemala modernisiert und die amerikanische United Fruit Company legte grossflächige Kaffee- und Bananenplantagen an. Nach einer kurzen Phase der Demokratie, während welcher Landreformen durchgeführt wurden, setzte man auf Druck der United Fruit Company und der USA wieder einen Diktator ein. Die Diskrepanz zwischen der indigenen Landbevölkerung und der weissen Mittel- und Oberschicht nahm wieder zu und es kam zum Bürgerkrieg, der 36 Jahre dauerte und in einen Genozid der Indígenas ausartete. Nach der Machtübernahme von General Rios Montt im Jahre 1982, gingen Militär und Paramilitär besonders brutal vor und verübten zahlreiche Massaker an der Landbevölkerung. Erst 1996 wurde der Krieg mit einem Friedensvertrag beendet.

Gesellschaft
Guatemala hat den grössten Anteil indigener Bevölkerung ganz Mittelamerikas. Daher sind auch die mehr als 20 Mayasprachen noch weit verbreitet. Obwohl Spanisch die offizielle Landessprache Guatemalas ist, gibt die Mehrheit der Bevölkerung eine der Mayasprachen als Muttersprache an. Rund 60 Prozent der Bevölkerung lebt auf dem Land. Drei Viertel der Bevölkerung lebt unter der Armutsgrenze. Obwohl eine allgemeine Schulpflicht besteht, bricht ein Grossteil der Jugendlichen auf dem Land die Schule vorzeitig ab, so dass der Anteil an Analphabeten mit 30 Prozent sehr hoch ist. Der 36 Jahre dauernde Bürgerkrieg, welcher erst 1996 beendet wurde, forderte ungefähr 200 000 Tote und über eine Million Menschen flüchteten. Vor allem die indigene Landbevölkerung war stark von den Vorkommnissen dieser Zeit betroffen. Die guatemaltekische Gesellschaft steht auch heute noch vor der Herausforderung, sich mit diesem schrecklichen Kapitel ihrer Geschichte auseinanderzusetzen.

Küche
Die Küche Guatemalas ist eher einfach, aber exotisch. Die Grundnahrungsmittel sind Mais, Reis, Kochbananen, Bohnen und dazu gibt es Huhn oder Fleisch. Aus Maismehl werden zum Beispiel Tortillas, kleine Teigfladen, gebacken, die eine Basis für verschiedenste Gerichte bilden. In Maisblättern wird sogar direkt gekocht und auch aus dem Blatt selbst gegessen. Zusätzlich gibt es das ganze Jahr über eine Vielfalt an frischem Obst.

Religion
Die Mehrheit der Guatemalteken ist katholisch, doch auch die protestantische Gemeinde ist stark vertreten. Daneben existieren zahlreiche Mischformen von katholischen und indianischen Religionstraditionen.

Politik
Guatemalas Regierungssystem basiert auf der Verfassung von 1986, welche 1994 letztmals geändert wurde. Der Präsident wird für vier Jahre vom Volk gewählt und hat umfangreiche Machtbefugnisse. Auch die Abgeordneten des Parlaments sind für vier Jahre sicher im Amt. Nachdem, während des Regimes von Rios Montt anfangs der 80er Jahre, alle Parteien verboten wurden, existiert seit 1985 wieder ein Mehrparteien-System. Die Parteienlandschaft ist aber sehr instabil. Viele Parteien lösen sich nach einer Legislaturperiode wieder auf oder versinken in der Bedeutungslosigkeit. Gesellschaftsgruppen wie Unternehmer oder das Militär haben bedeutend mehr Einfluss auf die Politik als die Parteien. 1999 wurden seit 40 Jahren die ersten demokratischen Wahlen in Friedenszeiten durchgeführt.

Wirtschaft
Die Agrarwirtschaft hat in Guatemala in den letzten Jahren an Bedeutung verloren, trotzdem ist sie immer noch existentiell für die ländliche Bevölkerung. Anstelle der traditionellen Exportprodukte wie Kaffee oder Bananen werden immer mehr neue Produkte wie Blumen, Zierpflanzen, Beeren oder Handarbeiten exportiert. Auch der Handel und die verarbeitende Industrie haben in Guatemala zugenommen. Seit Ende der 90er Jahre ist der Tourismus zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor geworden. Viel Geld fliesst ausserdem durch Überweisungen ausgewanderter Guatemalteken an ihre Familien in die Wirtschaft Guatemalas.

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